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ALB-GOLD  | Wir tun was

 

Alternative zu Hartweizen?

Pressereise zu Dr. Heyden (Salem)

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Blick hinter die Kulissen:
Gelbweizen als Ergänzung zum Durum


ALB-GOLD sieht regionale Alternativen

ALB-GOLD bietet bereits eine ganze Palette von Teigwaren aus regio-
nal angebautem Alb-Dinkel und Urgetreide-Arten. Für die Herstellung hochwertiger Teigwaren gibt es zu importiertem Hartweizen jedoch
noch keine marktreife Alternative. Dafür kommt immer öfter sogenan-
nter Gelbweizen ins Gespräch. Beim Saatzüchter Dr. Bertold Heyden
am Bodensee haben wir uns ein Bild davon gemacht, welche Qualitäten erwartet werden können. Das kleine Team um den Agraringenieur '
Heyden hat sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere Getreide als alte Hofsorten zu erhalten, und durch Auslesezüchtung Regionalsorten von Weizen, Dinkel und Roggen zu entwickeln.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Gelbweizen bei der Herstel-
lung von Frischteigwaren sieht der junge Unternehmer Oliver
Freidler
in der Gelbweizenzüchtung „definitiv eine Alternative“.
Die derzeitigen Linien der Züchtungen sollen in dem aktuellen Forsch-
ungsprojekt beim Detmolder Institut für Getreide- und Fettanalytik nochmals ganz gezielt auf die Eignung für die Teigwarenherstellung untersucht werden. Bei der Herstellung von Trockenteigwaren wie
Spätzle und Pasta ohne Ei liefert der Gelbweizen gegenwärtig nicht
die gefragten Qualitäten. „Proteingehalt und Qualität des Klebers entsprechen noch nicht unseren Anforderungen“, so Freidler.

Auch Wendelin Heilig vom Landwirtschaftsamt Münsingen ist mit Blick
auf die Sortenentwicklung beim Gelbweizen „vorsichtig optimistisch“.
Der Pflanzenbau-Spezialist betreut das Öko-Versuchsfeld in Maßhalter-
buch auf der Schwäbischen Alb und sieht bei den regionalen Weizen-
sorten Alauda und Hermes durchaus Potential. Nach einer Bonitierung
im Frühjahr stünden die alternativen Weizensorten überraschend gut
da, so Heilig. Der Pflanzenbauberater rechnet damit, dass aus den
diesjährigen Linien ein bis zwei Sorten für den Standort weiter ent-
wickelt werden können.

Der junge ALB-GOLD Geschäftsführer will den vom Vater eingeschla-
genen Weg weiter gehen: Klaus Freidler hatte sich in den letzten
Jahren dafür stark gemacht, die Produktion durch die Stärkung regio-
naler Erzeugerketten - vor allem in Betracht der stark volatilen Roh-
stoffpreise - unabhängiger von den Schwankungen des Weltmarkt-
preises zu machen. Deshalb soll die Zusammenarbeit mit Landwirten
in der Region weiter ausgebaut werden. So kann durch die verstärkte
Nachfrage eine Entwicklung von regionalen und standortgemäßen
Qualitäten gefördert werden.

 

 

 

 





 

 

Informationen zum:
Keyserlingk-Institut / Dr. Heyden:

 www.saatgut-forschung.de