Folgende Zutaten werden bei der Spätzle- und Nudelherstellung verwendet:
Hartweizengrieß wird zur Herstellung von Trockenteigwaren be- vorzugt. Aufgrund seines hohen Kleberanteils (pflanzliches Eiweiß) besitzt er hervorragende Kocheigenschaften. Die Nudeln kleben beim Kochen nicht so zusammen. Nach dem Garen haben sie eine tolle Bissfestigkeit. Die schöne gelbe Farbe des Hartweizengrießes färbt die Nudeln zusätzlich schön gelb.
Weichweizen besitzt weniger Kleber, dafür einen höheren Stärke- gehalt. Der Teig wird weicher und nimmt beim Kochen mehr Wasser auf. Weichweizen wird hauptsächlich für Frischteigwaren verwendet.
Urgetreidesorten: z.B. Dinkel, Emmer, Gelbweizen, Einkorn Diese Getreidesorten sind Urformen vom Weizen. Sie sind noch sehr ursprünglich und über die Jahre kaum verändert worden, dadurch ist ihre Verträglichkeit sehr gut. Sie schmecken leicht nussig und sind reichlich an Mineralstoffe und Spurenelementen.
Eier sind bei der Teigherstellung von Trockenteigwaren oder auch Pasta genannt nicht notwendig. Bei der Verarbeitung von Getreide- mehl verbessern sie die Teigeigenschaften, da das Lezithin als Emulgator wirkt. Eier verfeinern den Geschmack, verleihen dem Teig eine goldene Farbe und erhöhen den Nährwert. Beim Spätzle- teig sind Eier nicht weg zu denken.
Wasser: Je nachdem ob oder wie viele Eier bei der Herstellung benötigt wurden, muss dem Teig noch Feuchtigkeit in Form von Wasser zugegeben werden.
Salz ist für die Zubereitung nicht notwendig. Man kann die Nudeln „würzen“ in dem man das Kochwasser dementsprechend salzt.
So kommt Abwechslung und Geschmack in die Teigwaren:
Verwendung von verschiedene Getreidesorten z.B. Weizen, Dinkel, Roggen, Buchweizen, Emmer, Einkorn, Gelbweizen