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Häufige Fragen zum Thema Nudeln


Machen Nudeln wirklich glücklich?
Nudeln setzen in uns einen entsprechenden Stimmungsaufheller
(Serotonin) frei und können auf diese Weise tatsächlich unsere
Stimmung heben und „glücklich“  machen. Ernährungswissenschaft-
ler fanden heraus, dass „komplexe“ Kohlenhydrate, welche reichlich
in Nudeln enthalten sind, einen positiven Einfluss auf unsere Stim-
mung haben, da sie die Produktion von Serotonin in unserem Gehirn
anregen. Beim Genuss von Nudeln gelangt der Eiweißbaustein Try-
ptophan ins Gehirn, der dazu führt, dass das Glückshormon Sero-
tonin freigesetzt wird.

Sind Nudeln Dickmacher?
Nudeln enthalten kaum Fett dafür hauptsächlich Kohlenhydrate
(Stärke), die wir für unsere tägliche Energieversorgung benötigen.
Nudeln sättigen hervorragend, spenden lange Energie und schme-
cken einfach lecker. Wer Nudeln in den empfohlenen Menge (200-
250g gekochte Teigwaren/Tag) verzehrt und sie mit viel Gemüse,
pflanzlichem Öl, Fisch, Meeresfrüchten, magerem Fleisch kombiniert,
ernährt sich gesund. Somit brauchen Sie sich keine Gedanken um
eine ungewollte Gewichtszunahme zu machen. Achten sie darauf,
dass sie sich abends eher kohlehydratarm ernähren. Dafür können
sie sich morgens und mittags mit Kohlenhydraten satt essen.

Hier gilt der alt berühmte Satz:
Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein
Bettelmann.

Vollkornnudeln haben im Gegensatz zu den „hellen“ Nudeln noch
einiges mehr zu bieten. Die Farbe und den Geschmack schrecken
vielleicht erst zurück, aber sie enthalten eine Menge an Mineral-
stoffen, Vitaminen und Spurenelementen, dass macht sie wesent-
lich hochwertiger und „gesünder“. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt
für eine schnelle, langanhaltende Sättigung und regt die Darmtätig-
keit an.

TIPP: Essen sie langsam, bewusst und kauen sie gut, denn erst
         nach 20 Minuten tritt das Sättigungsgefühl ein.

Wie viel kg Teigwaren essen die Deutschen im Jahr?
Die Deutschen haben mehr Nudeln gegessen als je zuvor.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Teigwaren liegt bei durchschnittlich
7,7 Kilo
gramm im Jahr. In den letzten zehn Jahren stieg der
jährliche Nudelkonsum der Deutschen kontinuierlich an.
(Quelle: Teigwarenstatistik des Verbands der Teigwarenhersteller
und Hartweizenmühlen Deutschlands e.V. (VTH)

Warum sind Nudeln so beliebt?
Die mediterrane Ernährung wird weltweit immer beliebter.
Bei Kindern kommen Nudelgerichte immer gut an. Mittlerweile
gibt es immer weniger Haushalte die jeden Tag Zeit haben um
ein aufwendiges gesundes Gericht zu Tisch zu bringen. Teig-
waren sind schnell zubereitet und mit der richtigen Kombina-
tion kann man kann jeden Tag daraus ein anderes ausgewo-
genes tolles Gericht zaubern.

Sind Spaghetti ein Abfallprodukt von Macaroni?
NEIN!
Bei der Herstellung der sogenannten Pressteigwaren werden
unterschiedliche Einsätze in die Bronzematzritze gesetzt. Je
nach Einsatz entsteht dann die entsprechende Nudelausform-
ung z.B. Macaroni, Spirelli, Spaghetti, Suppennudeln oder
Figuren wie z.B. Dinosaurier

Wer hat die Spätzle erfunden? Wie kamen sie zu ihrem Namen?
Geschichte:
Zu Beginn wurden die Spätzle nicht geschabt, sondern die Haus-
frauen formten mit Löffeln kleine Teigstücke, die dann ins heiße
Wasser gelegt wurden. Da diese Teigstücke die Form eines Spat-
zen hatten bzw. die Köchin den Teig wie einen Spatz in der Hand
hielt, wurden die Spätzle anfänglich auch Spatzen genannt. Erst
später entwickelte sich daraus das Wort Spätzle. Andere Histori-
ker meinen, der Wortursprung läge im italienischen Wort „spez-
zato“, was „gestückelt“ bedeutet.
Das Wort Spätzle wird von den Schwaben auch gerne als Kose-
wort im Sinne von Schatz (Liebster) verwendet.

Warum essen Sportler vor einem Wettkampf so gerne Nudeln?
Nudeln bestehen zu 70% aus Kohlenhydraten. Sie sind für den
Körper der wichtigste Brennstoff. Die Energie aus Kohlenhydraten
kann der Körper in Form von Glykogen in Muskeln und Leber
speichern. Dieser Speicher ist viermal schneller bereitgestellt
als Fett. Sportler können also mehr leisten, wenn sie ihre Ener-
gie rasch aus dem Kohlenhydratspeicher ziehen können.